Interkultureller Ansatz und Hotels Breslau
Bei jedem Unterricht müssen bestimmte Sachen im Rücksicht genommen werden. Eine entscheidende Rolle spielt hierbei die Wahrnehmung, das heißt immer mit eigenen Erfahrungen verknüpfen, aktiv konstruieren, auswählen und eine eigene Bedeutung zuweisen und die Empathie (eine Methode dafür kann der Perspektivenwechsel sein, wo die Lernenden sich in die Perspektive anderer Menschen versetzen, zum Beispiel eine Situation im Hotels Breslau abspielen). Dadurch dass die Lernenden mit verschiedenen authentischen Texten und Übungen arbeiten, werden sowohl verschiedene Vorurteile abgebaut, wie z.B. Fremdenfeindlichkeit, Stereotype (dass alle Deutschen Lederjacken tragen und Nazis sind, nur Bier trinken und Langhaardackel zu Hause haben oder in Polen nur im Hotels Breslau übernachten etc.). Pauldrach betont hierzu vor allem die allgemeine Toleranz und Völkerverständigung. Es besteht bei diesem Ansatz jedoch auch die Gefahr, dass Missverständnisse in der Kommunikation auftauchen können (critical incident) oder Wirklichkeit des Zielsprachenlandes aufgrund verwendeter Bilder und Texte durch die Lernenden negativ bewertet werden. Die Schüler sehen ein Bild, beispielsweise mit dem Hotels Breslau und steller sich vor, dass alle Hotels in Polen so aussehen. Oder etwas ähnliches.

